Archiv für den Monat: April 2014

SPD unterstützt Erhalt der St. Maximilian Kirche

SONY DSCAm Mittwoch, den 23. April fand in Wilhelmsburg eine öffentliche Diskussionsveranstaltung zur Zukunft der Kirche St. Maximilian Kolbe statt. Die Kirche und das benachbarte Altersheim wurden an den Malteser Hilfsdienst als neuen Investor verkauft. Das Altersheim soll saniert und auf dem Gelände der Kirche erweitert werden. Während der Diskussion im Bürgerhaus Wilhelmsburg mit über 150 Teilnehmern zeigte sich, dass viele Wilhelmsburger für den Erhalt der Kirche sind, die im Volksmund auch liebevoll als „Klorolle“ oder „Nonnenrutsche“ bezeichnet wird. Neben dem Leiter des Denkmalschutzamtes, Andreas Kellner, hält auch Hamburgs Oberbaudirektor, Jörn Walter, die denkmalgeschützte Kirche unter städtebaulichen Gesichtspunkten für erhaltenswert. Susanne Kilgast, SPD-Bürgerschaftsabgeordnete: „Ich freue mich für die Wilhelmsburger, dass Stephan Dreyer als Beauftragter des Erzbistums Hamburgs die Gespräche hinsichtlich eines Erhalts der Kirche mit den Investoren und der Stadt weiterführt. Es ist begrüßenswert, dass das Denkmalschutzamt Interessierte auffordert, bis zum 14. Mai Ideen für die Nachnutzung der Kirche einzureichen. Für die Erweiterung des Altersheims soll auch bei Erhalt der Kirche eine Lösung gefunden werden. Das wurde sowohl vom Oberbaudirektor Jörn Walter, als auch vom denkmalpolitischen Sprecher der SPD-Fraktion HH-Mitte Klaus Lübke in Aussicht gestellt.  Das bedeutet für die SPD, dass der Abriss der Kirche noch nicht besiegelt ist.“

Kesbana Klein, Wilhelmsburger SPD-Kandidatin für die Bezirksversammlung: „Die St. Maximilian Kolbe Kirche ist nicht nur aufgrund ihrer außergewöhnlichen Bauweise denkmalschutzwürdig. Das markante Gebäude prägt seit Jahrzehnten das Erscheinungsbild des Stadtteils so sehr, dass es  den Wilhelmsburgern als  Orientierungspunkt dient. Mit dem Abriss würde ein Stück Identität verschwinden.“

Hintergrund: Das Erzbistum Hamburg und die Pfarrgemeinde haben das Grundstück mit der sanierungsbedürftigen  St. Maximilian Kolbe Kirche, dem Pfarrhaus Krieterstraße 7 und das anliegende Altersheim bereits verkauft. Für die Erweiterung des Altersheims wurde im Bezirksamt Hamburg-Mitte ein Antrag auf Abriss der Kirche bereits eingereicht. Die St. Maximillian Kolbe Kirche wurde als Zeichen der Versöhnung 1974 von einem polnischen und einem deutschen Bischof geweiht.

SPD-Bürgerschaftsfraktion berichtet über Wohnungsbau in St. Georg

CIMG8460Am Samstag, den 10. Mai um 16 Uhr  ist der stadtentwicklungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Dirk Kienscherf, zu Gast im Gemeindehaus in der Stiftstraße 15.  Durch die Wohnungsbaupolitik der SPD wurden seit 2011 bereits über 25.000 Baugenehmigungen erteilt und jedes Jahr jeweils mehr als 2.000 neue Sozialwohnungen gefördert. Um die gewachsenen Bewohnerstrukturen zu sichern, wurde 2012 in St. Georg eine soziale Erhaltensverordnung eingeführt. Die Veranstaltung ist öffentlich.

SPD-Bezirkskandidaten laden ein zum Rundgang durch St. Georg

HansaplatzAm Freitag, den 25. April laden die St. Georger SPD-Kandidaten für die Bezirkswahl Michael Ranft, Christoph Korndörfer, Oliver Sträter und Lisa Komschu zum stadtteilpolitischen Rundgang ein. Treffpunkt ist um 16 Uhr das Café Park-Haus im Lohmühlenpark, Knorrestraße 20. Den ca. zwei stündigen Rundgang begleiten die beiden SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Susanne Kilgast und Loretana de Libero. Interessierte sind herzlich eingeladen dabei zu sein.

Girls Day 2014 im Abgeordnetenbüro

Busbeschleunigung in der Langen Reihe: Nachbesserungen kommen

CIMG8489Es hat sich gelohnt: Die Busbeschleunigung in der Langen Reihe wird durch Anregungen der Anwohnerinnen und Anwohner vor Ort sowie der Bezirkspolitik angepasst.

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) hat in seiner Stellungnahme vom 6. März bestätigt, dass er die Hinweise der Bezirksversammlung (auf Antrag der SPD, Drucksache: XX/4925) in seine Planungen aufnehmen wird. Zudem wird der LSBG Anregungen, die die Anwohnerinnen und Anwohner auf der von der SPD initiierten öffentlichen Anhörung vom 14.01.2014 formulierten, berücksichtigen. Die aktuellen Planungen werden zeitnah vor Ort den St. Georgern noch mal vorgestellt.

„Ich finde, die Antwort des LSBG ist ein toller Erfolg. Wir und die Anwohnerinnen und Anwohner der Langen Reihe waren hartnäckig und haben es mit unseren konstruktiven Änderungsvorschlägen geschafft, dass uns zugehört wurde“ sagt Mathias Eichhorn, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung.

So bestätigt der LSBG, dass die Forderungen des SPD-Antrages umgesetzt werden. Die Ampel an der Danziger Straße sowie die westliche Ampel an der Baumeisterstraße bleiben endgültig erhalten. „Damit bleibt die Lange Reihe sicher, vor allem auf den Schulwegen, die hier durchführen. Mit den neuen Mittelinseln kann man die Straße an viel mehr Stellen sicher überqueren als bisher. Das führt zu kürzeren Wegen. Ich denke, das ist ein echter Gewinn, vor allem für Menschen, die nicht so mobil sind“, sagt Michael Ranft, Abgeordneter aus St.Georg. Die Ampeln werden zudem mit einer Busvorrangschaltung ausgestattet, die es den Fahrzeugen der MetroBus-Linie 6 ermöglichen soll, ohne zusätzliche Stopps durch die Lange Reihe zu fahren.

„Der Aufbau von Fahrkartenautomaten an der Haltestelle Gurlittstraße wird zwar noch geprüft, aber ich denke, dass diese gute Idee aus unserem Antrag und dem Anhörungsverfahren auch umgesetzt wird,“ sagt Mathias Eichhorn. Michael Ranft ergänzt: „Man hat uns außerdem zugesichert, dass gut 50 neue Fahrradbügel aufgestellt werden. Es gibt also viel mehr Parkraum für Fahrräder. Der LSBG hat uns sowie den Bürgerinnen und Bürgern aufmerksam zugehört. Unsere Bemühungen haben sich gelohnt.“

Trotz einiger anfänglicher Bedenken gegenüber der Busbeschleunigung war schnell klar, dass die derzeitige Situation, die täglichen Staus und die damit einhergehende Belastungen durch Lärm und anderer Emissionen für alle in der Langen Reihe extrem belastend sind. Der baulichen Veränderungen in der Langen Reihe im Rahmen des Busbeschleunigungsprogramms sind daher eine Chance, die Situation zu verbessern. Die Baumaßnahmen werden frühestens im September beginnen. Der geplante Kreisel im Knoten Lange Reihe Lohmühlenstraße wird vom Umbau in der Langen Reihen entkoppelt. Dort werden weitere Verkehrserhebungen durchgeführt.

Gut 13.000 Menschen sind täglich auf die MetroBus-Linie 6 angewiesen. Sie ist eine der meistgenutzten Buslinien Hamburgs und sie zeigt, der Öffentliche Personen Nahverkehr ist eine notwenige Alternative zum Individualverkehr in Hamburg, deren Wirkung weit über die Grenzen St. Georgs hinausgeht.