Archiv für den Monat: November 2014

Elektrobus-Terminal am ZOB in St. Georg fast fertig

E-Busterminal LadestelleIn St. Georg entsteht gerade neben dem ZOB, auf einem Parkplatzgelände, ein Elektrobus-Terminal. Auf dem Terminal an der Adenauerallee und an der Endhaltestelle Alsterdorf werden Elektorhybridbusse mit Strom an den dortigen Lademasten innerhalb weniger Minuten versorgt. Nachdem der Bus den Strom auf seiner Fahrstrecke verbraucht hat, nach rund 7 km, springt ein Dieselaggregat ein. Die Busse fahren schadstofffrei und deshalb klimafreundlich auf der Linie 109 zwischen Alsterdorf und dem Hauptbahnhof.  Im Vorfeld wurden mehrere Standorte für ein E-Bus-Terminal geprüft. Der jetzige Standort wurde unter anderem aufgrund der benötigten Hochspannungsanschlüsse und der zentralen Lage als am geeignetsten ausgewählt. E-Busterminal Baustelle1

Die SPD in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat sich bereits im Frühjahr 2014 dafür eingesetzt, dass das Terminal sich in die seit langem geplante Grünachse zwischen Hühnerposten und Berliner Tor einfügt. So werden nicht nur viele Bäume auf dem Terminalgelände stehen gelassen, sondern auch neue gepflanzt. Eine durchgehende grüne Wegeverbindung vom August-Bebel-Park bis zum Lindenplatz wird entstehen. Außerdem sollen Sanierungsmaßnahmen an den vorhandenen Grünanlagen z.B. Karl-Legien-Platz durchgeführt werden. So wird das Areal ein weit attraktiveres Grünkonzept erhalten, als es im Vorfeld der Planungen vorgesehen war.

E-Busterminal Baustelle2Außerdem soll mit den jetzigen Bautätigkeiten ein Ausgangspunkt geschaffen werden, der eine umfassende Umgestaltung und Beruhigung der Adenauerallee zum Ziel hat. Die SPD fordert deshalb die Verlagerung des Verkehrs von der östlichen Adenauerallee in die Kurt-Schumacher-Allee sowie die Verkehrsberuhigung der Adenauer-Allee. Im Zusammenhang mit einem Gutachten zur Verkehrssituation am Hauptbahnhof soll eine umfassende verkehrstechnische Betrachtung und Prüfung erfolgen, kündigte die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation an.

Veranstaltungsreihe “Dialog der Kulturen” am 30. November im Rathaus

In der Reihe DIALOG DER KULTUREN lädt die SPD-Bürgerschaftsfraktion zum Thema Stadt, Religion und Vielfalt am Sonntag, dem 30. November, um 15.00 Uhr in den Festsaal des Hamburger Rathauses ein.

BEGRÜSSUNG         

Dr. Andreas Dressel, MdHB, Vorsitzender der SPD-Bürgerschaftsfraktion

VORTRAG

Dr. Christoph Krupp, Chef der Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg

IM GESPRÄCH

• Dr. Carola Roloff, Wissenschaftliche Referentin der Akademie der Weltreligionen der Universität Hamburg

• Esra Küçük, Leiterin der Jungen Islam Konferenz Deutschland

MODERATION

Kazim Abaci, MdHB, Fachsprecher für Integration der SPD-Bürgerschaftsfraktion

In Hamburg wird eine große kulturelle und religiöse Vielfalt gelebt. In den vergangenen Jahren hat die Freie und Hansestadt Hamburg ihre Beziehungen zu den Religionsgemeinschaften in Verträgen geregelt. Hierzu zählen die Verträge mit der evangelischen Kirche, dem Vatikan und der jüdischen Gemeinde. Jüngstes und viel beachtetes Beispiel sind die Verträge mit den muslimischen Verbänden und der Alevitischen Gemeinde. Sie sind ein eine gute Grundlage für das Zusammenleben.

Die Vielfalt der Religionen ist unzweifelhaft eine große Bereicherung für unsere Stadt, bietet aber auch Stoff für Auseinandersetzungen. Wir wollen mit Ihnen darüber diskutieren, was es für unser Gemeinwesen bedeutet, wenn verschiedene Religionen und Religionsausübungen gleichzeitig gelebt werden und einander begegnen. Trennt oder verbindet die Vielfalt der Religionen in Hamburg?

Finanzierung von Integrations- und Familienzentrum St. Georg/SCHORSCH sichergestellt

SCHORSCHIm Rahmen der integrierten Stadtteilentwicklung verfolgt das Bezirksamt Hamburg-Mitte in Zusammenarbeit mit der Lawaetz-Stiftung und der Ev.-luth. Kirchengemeinde St.Georg-Borgfelde die Leistungen für Familien und Kinder des SCHORSCH in einem neuen Gebäude am Kirchenweg 20 zu bündeln und mit weiteren sozialen Einrichtungen zu verbinden. Dort soll auch Wohnraum für junge Menchen mit und ohne Hilfebedarf entstehen. St. Georg ist ein multikultureller Stadtteil zentral gelegen. Deshalb werden die sozialen Einrichtungen auch von Menschen genutzt, die außerhalb des Stadtteils wohnen. Das Projekt „Integrations- und Familienzentrum St. Georg/SCHORSCH” soll folgende Leistungen anbieten: Treffpunkt für Familien, Kinder und Jugendliche; ein Schul-Kooperationsprojekt; Hilfen des ASD für u.a. Familien; Berufsorientierung für Jugendliche; u.a. interkulturelle Treffpunkte; Aids-Seelsorge und Wohnungen für junge Menschen mit Hilfebedarf und für junge Auszubildende. Der Senat hat der Bürgerschaft zur Realisierung des Integrations- und Familienzentrums St. Georg eine Nachbewilligung im Haushaltsplan diese Woche vorgelegt.