Archiv für den Monat: Januar 2015

Kreisverkehr im Zuge der Busoptimierung in der Langen Reihe kommt nicht

20141118_144911Wie aus einer Kleine Anfrage der SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Susanne Kilgast hervorgeht, wird der geplante Kreisverkehr in der Langen Reihe nicht gebaut. In den verschiedenen öffentlichen Anhörungen zur Busoptimierung in der Langen Reihe wurde von Politik und Anwohnern kritisiert, dass der Bau eines Kreisverkehrs  in der Lange Reihe überflüssig ist. Daraufhin wurden die Planungen zum Kreisverkehr von den anderen baulichen Maßnahmen abgekoppelt und erneut untersucht. Susanne Kilgast, die bei den Anhörungen und in Bürgersprechstunden Gespräche mit Anwohnern und Einzelhändlern geführt hat: “Dieses Beispiel zeigt, Anregungen aus der Bevölkerung werden sehr wohl von der SPD ernst genommen. Der Kreisel wird nicht gebaut und die Fußgängerampel bleibt erhalten. Die im Herbst 2015 für zwei Monate geplanten Bautätigkeiten im Bereich der Haltestelle AK St. Georg an der Langen Reihe, betreffen jetzt den Umbau der Haltestellen, der Nebenflächen und der Radverkehrsanlagen. Ein Gewinn nicht nur für die Verbesserung des Busverkehrs der Metrolinie 6, sondern auch für den immer wichtiger werdenden Radverkehr. Eine Vollsperrung wird es trotz Baumaßnahmen nicht geben. “

Hintergrund:

Täglich werden ca. 24.400 Fahrgäste in der Metrobuslinie 6 von der Haltestelle Borgweg bis zur HafenCity bzw. zur Haltestelle Feldstraße befördert. Von Jahr zu Jahr steigen die Nutzerzahlen des ÖPNV um bis zu zwei bis drei Prozent. Ziel ist es durch das Busbeschleunigungsprogramm bis zu 30 Prozent mehr Fahrgäste zu befördern. Unter anderem wird durch den Rückbau der Busbuchten und das direkte Halten am Fahrbahnrand, neue Fahrkartenautomaten, der Bevorzugung von Bussen an Ampeln und einen verbesserten Fahrbahnbelag erst diese Steigerung der Fahrgastzahlen möglich. Durch den Umbau der Haltestellen können Doppelgelenkbusse halten. Ein voll besetzter Doppelgelenkbus ersetzt 120 Autos. Durch kürzere Fahrzeiten, kurze Stopps an den Haltestellen und grüne Welle für Busse an Ampeln, einer höheren Taktdichte der Busse und leichteres Ein- und Aussteigen am Fahrbahnrand wird das Busfahren in der Stadt attraktiver und komfortabler und ist klimaschonender. Nächstes Jahr werden in der Langen Reihe von Ende April bis Anfang Juli weitere Baumaßnahmen im Bereich Baumeisterstraße, Carl-von-Ossietzky-Platz und Schmilinskystraße durchgeführt. Im Herbst wird dann der Bereich Kirchenallee und die Haltestelle Lohmühlenstraße AK St. Georg umgebaut. Alle neuen Baumaßnahmen werden im Frühjahr den Anwohnern in einer öffentlichen Anhörung erneut vorgestellt.

In drei öffentlichen Vorstellungen der Busbeschleunigungsmaßnahmen im Oktober 2013, im Januar und Mai 2014, wurden die von der Politik und den Bürgern eingebrachten Anregungen aufgenommen und zum großen Teil umgesetzt. So wurde der geplante Kreisel im Bereich Lohmühlenstraße, der jetzt nicht gebaut wird, von den allgemeinen Umbaumaßnahmen entkoppelt, die Ampeln bleiben für den sicheren Übergang an der Baumeisterstraße, Carl-von-Ossietzky-Platz, Lohmühlenstraße und der Danziger Straße erhalten, zusätzliche Fahrkartenautomaten wurden aufgestellt, die Baustellentätigkeiten wurden deutlich verkürzt und für das Weihnachts- und Ostergeschäft unterbrochen, Fahrradstellplätze wurden eingerichtet und weitere sind eingeplant, es werden Radaufstellstreifen vor den Ampeln und Radfahrstreifen auf der Fahrbahn eingerichtet, die Haltestelle Gurlittstraße wurde nicht verlegt und zwei Wartehäuschen zusätzlich aufgestellt sowie zusätzliche Ladezonen eingeplant. Die Gehwege haben sich im Bereich der Haltestellen erweitert und werden im gesamten Straßenverlauf nicht eingeengt. Außerdem ist bei der Polizei der Vollzug gegen zweite Reihe Parkende und die Freihaltung von Ladebuchten Bestandteil der Prioritätensetzung.

 

Moderne Gleichstellungspolitik in Hamburg – SPD Justizsenatorin Jana Schiedek im Gespräch

Jana SchiedekAm Donnerstag, den 5. Februar laden um 17.30 Uhr die Frauen in der SPD Hamburg-Mitte zum Gespräch in die SPD Zentrale, Kurt-Schumacher-Allee 10 ein. Thema ist die Gleichstellungspolitik in Hamburg in den letzten 4 Jahren. Welche Ziele konnte Hamburg erreichen und welche Punkte sind noch offen? Die SPD Justizsenatorin Jana Schiedek und die Kandidatinnen für die Hamburgische Bürgerschaft Susanne Kilgast, Henriette von Enckevort, Hildegard Jürgens, Annkathrin Kammeyer und Carola Veit wollen mit interessierten Frauen und Männern ins Gespräch kommen über Themen, die beide Geschlechter interessieren.

Minarett & Kunst in der Centrum Moschee St. Georg

Centrum Moschee St. GeorgAm Donnerstag, den 22. Januar ist von 12 bis 13 Uhr Susanne Kilgast in der Cenrum Moschee St. Georg, Böckmannstraße 40, bei Ahmet Yazici, stellv. Vorsitzender, Bündnis der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland e.V. zu Besuch mit dem Thema: “Minarett & Kunst”. Nach einem Rundgang durch die Moschee erwartet der Künstler Boran Burchhardt Interessierte in der Kuppel und erzählt über Idee und Hintergründe seiner künstlerischen Arbeit. Wer möchte, kann anschließend im Restaurant der Moschee eine Kleinigkeit essen. Um Anmeldung wird gebeten bei Heide Mombächer // mombaecher@googlemail.com // 0171 53 454 53

Hintergrund: Der Künstler Boran Burchhardt gestaltete die Minarette 2009 neu. http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/aktionskunst-ein-minarett-mit-fussball-muster-1840184.html

Olaf Scholz im Gespräch im Wahlkreis Hamburg-Mitte

osig_bild-dataAm 20. Januar ist Olaf Scholz um 19.30 Uhr im Wichernforum der Wichernschule, Horner Weg 166. Kommen Sie vorbei und ins Gespräch mit dem ersten Bürgermeister und den Kandidaten für die Bürgerschaft.

Hamburg soll weiter vorn bleiben. Hier unser SPD-Regierungsprogramm-2015-2020.

Deshalb…

  • kümmern wir uns um bezahlbare Wohnungen. Wir haben durchgesetzt, dass pro Jahr 6.000 neue Wohnungen gebaut werden – in allen Preisklassen,
  • sanieren wir den Haushalt und investieren gleichzeitig in unsere Straßen und Brücken, Schulgebäude und u. a. den Ausbau von U- und S- Bahnen,
  • schaffen wir gute Rahmenbedingungen für eine starke Wirtschaft, damit Hamburg weiter wächst und ausreichend neue Arbeitsplätze entstehen,
  • haben wir die Gebühren für die Kita-Grundbetreuung und das Studium abgeschafft und für eine flächendeckende Ganztagesbetreuung an den Schulen gesorgt.

Seit 2011 besuche ich regelmäßig alle Wahlkreise, um mit den Hamburgerinnen und Hamburgern vor Ort zu reden. Diese Tradition möchte ich fortsetzen und Sie dazu einladen, mit mir über die Themen der Stadt zu diskutieren, die Sie bewegen.

An diesem Abend stehen auch Ihre Kandidatinnen und Kandidaten Hansjörg Schmitt, Henriette von Enckevort und Annkathrin Kammeyer zum Gespräch bereit.

Kitanetzwerk reicht Unterschriften ein – Dressel: “Für uns ein Ansporn, den Verbesserungsprozess für Krippe und Kita konsequent umzusetzen”

Heute hat das Kitanetzwerk Hamburg rund 19.000 Unterschriften für die Verbesserung der Betreuungsqualität in Krippe und Kita eingereicht. Dazu erklärt SPD-Fraktionschef Andreas Dressel, der bei der Übergabe an den Senat im Rathaus mit dabei war: “Uns verbindet das gemeinsame Ziel, die Betreuungsqualität in Krippe und Kita möglichst schnell und nachhaltig zu verbessern. Wir haben vor diesem Hintergrund in den Haushaltsberatungen beschlossen, Schritt für Schritt einen Betreuungsschlüssel im Krippenbereich von 1 zu 4 und im Elementarbereich von 1 zu 10 in Hamburg zu erreichen. Dafür haben wir uns jetzt auf einen verbindlichen Verbesserungsprozess verständigt, bei dem die Träger dankenswerterweise mithelfen. Für uns sind diese Unterschriften insofern ein Ansporn, diesen Weg in den nächsten Jahren konsequent weiterzugehen. Und klar ist auch: Wenn die Unterstützung des Bundes schneller kommt und größer ausfällt, können wir auch in Hamburg noch schnellere und größere Schritte gehen. Wir haben im Kita-Bereich bisher alle Versprechen eingehalten – und das werden wir auch dieses Mal tun”, so Dressel.