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Elektrobus-Terminal am ZOB in St. Georg fast fertig

E-Busterminal LadestelleIn St. Georg entsteht gerade neben dem ZOB, auf einem Parkplatzgelände, ein Elektrobus-Terminal. Auf dem Terminal an der Adenauerallee und an der Endhaltestelle Alsterdorf werden Elektorhybridbusse mit Strom an den dortigen Lademasten innerhalb weniger Minuten versorgt. Nachdem der Bus den Strom auf seiner Fahrstrecke verbraucht hat, nach rund 7 km, springt ein Dieselaggregat ein. Die Busse fahren schadstofffrei und deshalb klimafreundlich auf der Linie 109 zwischen Alsterdorf und dem Hauptbahnhof.  Im Vorfeld wurden mehrere Standorte für ein E-Bus-Terminal geprüft. Der jetzige Standort wurde unter anderem aufgrund der benötigten Hochspannungsanschlüsse und der zentralen Lage als am geeignetsten ausgewählt. E-Busterminal Baustelle1

Die SPD in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat sich bereits im Frühjahr 2014 dafür eingesetzt, dass das Terminal sich in die seit langem geplante Grünachse zwischen Hühnerposten und Berliner Tor einfügt. So werden nicht nur viele Bäume auf dem Terminalgelände stehen gelassen, sondern auch neue gepflanzt. Eine durchgehende grüne Wegeverbindung vom August-Bebel-Park bis zum Lindenplatz wird entstehen. Außerdem sollen Sanierungsmaßnahmen an den vorhandenen Grünanlagen z.B. Karl-Legien-Platz durchgeführt werden. So wird das Areal ein weit attraktiveres Grünkonzept erhalten, als es im Vorfeld der Planungen vorgesehen war.

E-Busterminal Baustelle2Außerdem soll mit den jetzigen Bautätigkeiten ein Ausgangspunkt geschaffen werden, der eine umfassende Umgestaltung und Beruhigung der Adenauerallee zum Ziel hat. Die SPD fordert deshalb die Verlagerung des Verkehrs von der östlichen Adenauerallee in die Kurt-Schumacher-Allee sowie die Verkehrsberuhigung der Adenauer-Allee. Im Zusammenhang mit einem Gutachten zur Verkehrssituation am Hauptbahnhof soll eine umfassende verkehrstechnische Betrachtung und Prüfung erfolgen, kündigte die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation an.

Hansaplatz im Herzen von St. Georg

HansaplatzDer Stadtteil St. Georg ist von sozialer und kultureller Vielfalt geprägt. Beschwerden von Anwohnern besonders rund um den Hansaplatz gab es in den letzten Jahren immer wieder. Jetzt hat sich erneut eine Initiative aus Anwohnern, Eigentümern und Gewerbetreibenden aus der Baumeisterstraße und Ellmenreichstraße gebildet. Die Initiative beklagt sich in einem offenen Brief unter anderem über campierende Trinker, afrikanische Dealergruppen, Alkoholkonsumenten, Prostituierte, Vermüllung und Lärm. Die Initiative spricht von einem „Abgleiten in die Verwahrlosung“.

Nach Aussagen von Anwohnern finden solche Vorkommnisse größtenteils in den späten Abendstunden und nachts statt. Am Tage ist die Lage rund um den Hansaplatz ruhig. In den letzten Jahren wurde durch die Sperrgebietsverordnung und eine Kontaktverbotsverordnung die Straßenprostitution begrenzt, aber nicht aufgelöst. Der Hansaplatz wurde schon vor seiner 2011 fertiggestellten Umgestaltung von Menschen als Treffpunkt genutzt.

In der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte steht am Donnerstag ein Antrag der SPD und der Grünen auf der Tagesordnung, der die Einsetzung eines Runden Tisches mit allen Betroffenen fordert.

Geschichtswerkstatt St. Georg blickt in die Zukunft

Plakat_A3_Geschichtswerkstatt_2014_Flaechen_Volltonfarbe_WEBIn einer Veranstaltungsreihe blickt die Geschichtswerkstatt St. Georg e.V. in die Zukunft. Die nächste Veranstaltung ist am Freitag, den 7. November um 20 Uhr und am Samstag, den 8. November in der Dreieinigkeitskirche, St. Georgs Kirchhof “Es wechseln die Zeiten” Revue des Stadtteilchores Drachengold 8,- Euro, ermäßigt 6,- Euro. Kartenvorverkauf in der Buchhandlung Wohlers (Lange Reihe 38) und bei Optik Beckert (Lange Reihe 55).

5. Oktober Tag der Geschichtswerkstätten in St. Georg

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Susanne Kilgast, als St.Georger Urgestein, wird am Sonntag, den 5. Oktober ab 15 Uhr in der Geschichtswerkstatt St. Georg, Hansaplatz 9, über ihre Kindheit in St. Georg berichten.

Hier das Programm  anlässlich des diesjährigen Tag der Geschichtswerkstätten am 5. Oktober:

12-18 Uhr: Offenes Archiv (Luftpostbriefe, St. Georg Tagebuch in Sütterlin mit Übersetzung, Bücher,Fotos, Artikel usw.) zum Anschauen und selber suchen

Ausstellung: Gegen das Vergessen – St. Georger Stolpersteine Angebot von Kaffee und Kuchen

12-13 Uhr: Rundgang Frauen schreiben St. Georger Geschichte (Treff: Schauspielhaus, Kirchenallee)

14-15 Uhr: Rundgang St. Georg, ein Stadtteil in Bewegung (Treff: Stadtteilbüro, Hansaplatz 9)

15-15.30 Uhr: Zeitzeugen berichten Bürgerschaftsabgeordnete Susanne Kilgast aus ihrem Kinderleben in St. Georg in den 1960er Jahren

15.30-16 Uhr: Zeitzeugen berichten Dr. Rudolf Rincker ehemals Apotheker der St. Georgs Apotheke in der Langen Reihe aus seiner St. Georger Jugend in den 1950er Jahren

16.30-17 Uhr: szenische Lesung zum Stolperstein von August Haucke, Hansaplatz 13 (Treff: Stadtteilbüro, Hansaplatz 9)

 

Girls Day 2014 im Abgeordnetenbüro